Ich mag die Biokiste sehr, aber...

...die Suche nach einen geeigneten Anbieter war schwieriger, als gedacht. Wenn man den Begriff "Biokiste" googelt, erhält man fast 90.000 Treffer. Im Raum Nürnberg hab ich unter den über 3000 Treffern mindestens drei Anbieter mit gut ausgebautem Onlineshop gefunden. Die habe ich mal unter die Lupe genommen und meinen Favoriten gewählt.

Die verschiedenen Größen und Zusammenstellungen von Obst- und Gemüsekisten sind bei allem Anbietern ähnlich, aber ein Preisvergleich lohnt sich. Auch auf den Mindestbestellwert solltest Du achten: Er liegt zwischen ca. 10 und 15 Euro. Unterschiede habe ich auch bei der Vielfalt der Produkte festgestellt. Ich mache jedoch gerne Abstriche bei der Auswahl von Fleischprodukten, solange ich alle anderen Obst und Gemüsesorten frei zu meiner Kiste dazu- oder abwählen kann.

Meine Wahl ist schließlich auf den Hutzelhof gefallen. Er hat neben vergleichsweise niedrigen Preisen den niedrigesten Mindestbestellwert (11,50 Euro).

Bei der Onlinebestellung kannst Du entweder aus der großen Auswahl an fertig zusammengestellten Kisten auswählen, oder Du stellst Dir selbst zusammen, was Du brauchst und wie häufig Du es brauchst. Du kannst fast deinen gesamten Einkauf dort erledigen, denn es gibt dort auch Käse, Nudeln, Müsli, Konserven u.v.m. Die Lieferung kann einmalig erfolgen, oder wöchentlich, oder in größeren Abständen und das kann man noch dazu für jedes Produkt einzeln festlegen. Groß-art-ig!

Für einen Ein-Personen-Haushalt, wie den meinen, sollte eine kleine gemischte Kiste für 13,50 Euro alle 14 Tage ausreichen, und alle vier Wochen bekomme ich 10 Eier dazu. Dann heißt es: Warten auf die erste Kiste.

Und warten. Mein Liefertag ist der Freitag. Das kann man sich leider trotz ultra-moderner Onlinebestellung nicht aussuchen. Bis zum Liefertag meiner Kiste war ich beim Einkaufen von Obst und Gemüse ziemlich gehemmt. Ich wollte nicht zu viel zuhause haben, weil ja Ende der Woche die Kiste kommt und dann ohnehin viel auf einmal da ist.

Und da war sie schließlich! Sie wartete wie besprochen vor meiner Wohnungstür auf mich. Eine grüne Kiste randvoll mit leckerem, knackigem Obst und Gemüse.

Und das war drin:

  • 4 Äpfel (die hab ich extra dazubestellt, neue Ernte)
  • 4 Birnen (noch schön fest)
  • 1 Pfund Zwetschgen (reif und lecker!)
  • 4 Bananen (nicht grün)
  • 1 Stange Lauch (ziemlich dick)
  • 1 Salatkopf (außen ein wenig welk, aber aufgrund der Lieferung verzeihlich)
  • 1 Pfund Spitzpaprika (sehr knackig!)
  • 1 Pfund Karotten (frischer als die vom Bioladen)
  • 1 Brokkoli (an einer Stelle etwas braun mit eine kleinen Raupe, die beweist, dass nix gespritzt wird)

Fazit: Frische Bio-Ware frei Haus zum fairen Preis zu bekommen begeistert mich. Aber: Nur einmal alle 14 Tage frisches Obst und Gemüse zu bekommen ist für die Einkaufs- und Kochplanung sehr schwierig. Deshalb ist die Biokiste für Dich dann optimal, wenn Du so viel Obst und Gemüse brauchst, dass sich die Bestellung jede Woche lohnt.

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