Magen und Darm in Balance

Kirschen gegessen, Wasser getrunken, Bauchweh...

...das ist nur ein Ammenmärchen. Die wirklichen Feinde unsere Magen-Darm-Traktes sind Stress, übermäßiges Essen, Rauchen und Alkohl. Je nach Veranlagung reagieren wir mit Sodbrennen, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall. Auch Lebensmittelinfektionen, Viren oder Antibiotikakuren können uns mitunter übel mitspielen. Mit einigen einfachen Mitteln, kann man sich bei den meisten Magen-Darm Beschwerden gut selbst helfen.

Teefasten

Das erste Mittel gegen akute Magen-Darm Beschwerden ist immer das Fasten. 12-24 Stunden solle man im Akutfall nichts essen. Natürlich gilt dies nicht für Schwangere und auch nicht, wenn Dir vor Hunger übel ist. Gegen Übelkeit hilft ein Tee aus Pfefferminze und Zitronenmelisse. Er sollte nach Möglichkeit aus frischen Blättern gebrüht werden. Die Ziehzeit ist 5 bis 10 Minuten. Sehr gut wirkt auch Ingwertee mit Schwarzkümmel. Er kann gesüßt und mit Sojamilch getrunken werden. Statt frischem, kannst Du hier auch getrockneten Ingwer verwenden.

Verzichten ist Trumpf

Milch und Milchprodukte solltest Du in einer aktuten Erkrankung meiden, Sie können Übelkeit auslösen und die Laktose darin wird vom angegriffenen Darm womöglich schlecht verdaut, was zu mehr Durchfall führen kann. Gefriergetrocknete Lactobazillen dagegen helfen, Deine Darmflora wieder aufzubauen. Der Apotheker weiß da Rat.

Auf Rohkost, Vollkornprodukte und Säfte solltest Du verzichten, sie sind zu schwer verdaulich für den angegriffenen Verdauungstrakt. Der altbekannte Haferschleim ist eine gute Wahl und kann auch mit Sojamilch gekocht werden. Sehr empfehlenswert ist auch Hirsebrei. Gemüse sollte ganz weich gekocht werden und ohne Fett gegessen werden. Auf Obst sollte ebenfallst verzichtet werden, abgesehen von geriebenen Äpfeln und Bananen. Zucker ist gewöhnlich kein Problem.

Allgemein gilt: Weg von den Extremen:

nicht heiß, nicht kalt

nicht scharf, nicht sauer

nicht fett, nicht zu ballaststoffreich

Wenns wieder etwas besser geht

In Essig eingelegter Knoblauch stärkt den Magen, wenn die akute Phase der Erkrankung vorbei ist. Er passt außerdem gut zur Brotzeit, so dass man ohne weiterer 2-3 zehen pro Tag essen kann. Dann kannst Du auch gerne wieder Ballaststoffe essen. Vor allem Leinsamen und Flohsamen (mit viel Flüssigkeit) fördern die Gesundheit von Magen und Darm. Falls es Dir nach drei Tagen immer noch nicht besser geht, oder Du sehr viel Flüssigkeit verlierst, musst Du zum Arzt gehen!

 

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| Sonntag, 28. Mai 2017 || Designed by: LernVid.com |