Entzugserscheinungen Kaffee

 

Aus: http://www.waswiressen.de/news/newsletterarchiv2004_2104.php

 

(aid) – Verzichten Kaffeetrinker auf den Muntermacher Koffein, klagen sie häufig über Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten. Einige zeigten sogar grippeähnliche Symptome wie Übelkeit und Muskelschmerzen. Wissenschaftler führen diese vielseitigen Beschwerden auf eine Abhängigkeit des Körpers für Koffein zurück und deuten sie demzufolge als Entzugserscheinungen.



Dies ist das Resultat einer Studie der Johns Hopkins Universität in Baltimore. Viele Menschen beginnen den Tag mit einer Tasse Kaffee, um den Körper mit dem im Getränk enthaltenen Koffein anzuregen. Doch bereits diese morgendliche Dosis soll abhängig machen, meinen amerikanische Mediziner. Sie bewerteten über sechzig Einzeluntersuchungen zum Koffeinkonsum und möglicherweise damit verbundenen Beschwerden beim Verzicht auf Kaffee oder Schwarzen Tee.

Das Fazit: Je mehr Koffein dem Körper regelmäßig zugeführt wurde, desto stärker ist die Beeinträchtigung des gesundheitlichen Wohlbefindens beim „Entzug“. Die Beschwerden beginnen 12 bis 24 Stunden nach der letzten Tasse Kaffee, erreichen nach ein bis zwei Tagen ihre maximale Stärke und klingen meist nach spätestens neun Tagen wieder ab, behaupten die Wissenschaftler. Koffein wirkt auf das zentrale Nervensystem, das dann die Herztätigkeit anregt, den Blutdruck erhöht und die Verdauung fördert. In größeren Mengen kann es jedoch Sodbrennen und Durchfall auslösen. Quelle: Psychopharmacology, Bd. 176, Nr.1, S. 1, Oktober 2004

 

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