Jeder mag Salat!

Wenn Du zu denen gehörst, die Grünzeug nicht besonders spannend finden, habe ich einige Ideen für Dich, die Dein Salat-Herz wieder zum Schlagen bringen werden. Aber auch für treue Anhänger des Hasenfutters habe ich bestimmt die eine oder andere Anregung.

Gerade im Sommer ist Salat eine ideale Mahlzeit: Kühl, preisgünstig und schnell zubereitet. Von den Vitaminen, Ballaststoffen und dem Kalorienspareffekt mal ganz abgesehen. Also am besten jeden Tag Salat! Aber jeder hat da so sein Standardrezept - und das kann spätestens am dritten Tag in Folge langweilig werden.

 


Ich habe mir sieben Tricks überlegt, wie Salat die ganze Saison über spannend bleibt:

  1. viele Möglichkeiten, kleine Auswahl

    Kauf möglichst viele verschiedene Gemüsesorten und stelle sie jeden Tag neu zusammen, anstatt immer alles gleichzeitig zusammen zu würfeln.

  2. leckere Extras

    Thunfisch, Feta, Mozzarella, Parmaschinken, Parmesan oder gekochtes Ei lassen sich immer wieder neu zu verschiedenen Salaten kombinieren. Mein Spezial-Tipp ist körniger Frischkäse (Hüttenkäse). Er hat nur wenige Kalorien und macht pappsatt.

  3. warm und kalt zusammenbringen

    Auf die kühlen Salatblätter kann man allerhand Schmackhaftes aus der Pfanne betten. Zum Beispiel angebratene Champignons, Zucchini, Spargel, Paprika, Hähnchenbrust oder Scampi. Dann kannst Du beim Dressing auch mit dem Öl sparen.
  4. sauer

    Meine neueste Errungenschaft für die Salatsoße ist eine Balsamico-Reduktion – aber auch Himbeeressig ist eine leckere Variante. Wenn du eine Alternative zu Essig suchst, ist Zitronen- oder Limettensaft genau das richtige!
  5. süß

    Ganz neu habe ich dieses Jahr meinen Salat mit Himbeeren und Johannisbeeren aufgepeppt. Die Kombination aus Süße und Säure bringt Spannung zwischen die Salatblätter. Die Süße in der Soße ist übrigens nicht zu vernachlässigen: Eine Prise Zucker oder ein Teelöffel Ahornsirup runden den Geschmack erst ab. Wer sich traut, kann auch mal ein paar Tropfen Sojasoße dazugeben, wegen des Umami.
  6. ölig

    Besonders gesund, weil reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, ist Leinöl. Es ist allerdings geschmacklich nicht jedermanns Sache und muss schnell aufgebraucht werden, weil es sonst schlecht wird. Mein Favorit ist deshalb: Kürbiskernöl. Es hat einen intensiven Geschmack und gehört ebenfalls zu den besonders wertvollen Ölen. Wer es milder mag, ist mit den Klassikern Oliven- und Rapsöl bestens beraten.
  7. Sattmacher

    Manchmal braucht es zum Sattwerden einfach mehr als nur „Grünzeug“. Neben dem altbewährten Nudelsalat, kann ich auch die Varianten Reissalat und Tabuleh sehr empfehlen. Auch Hirse lässt sich gerne mal mit jungem Gemüse ein. Und einer meiner besonderen Lieblinge ist der Kartoffel-Gurkensalat. Da brauch ich keine Bratwürste dazu!

Wenn Dir jetzt das Wasser noch nicht im Mund zusammenläuft, denk noch einmal intensiv an Zitronensaft und dann ran an die Vitaminbomben!

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